Projekt Fotovoltaik Lubaga Hospital

24.02.2017

Dr. Andrew berichtet, dass sich die Anlage bereits nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern auch dramatisch auf andere Weise "bezahlt" gemacht hat. Sonntag-Nacht fiel der Strom wieder mal aus, aber auch beide Diesel-Notstromaggregate konnten nicht gestartet werden. Das Batteriesystem der Fotovoltaikanlage hat den gerade belegten OP-Saal und die Baby-Inkubatoren solange wie notwendig (über 2 Stunden) mit Strom versorgt. Ohne die Anlage hätte es nach seiner Aussage Tote gegeben.

06.02.2017

Die Anlage ist mit der definierten Projektphase 1 fertiggestellt und läuft. 50 kWp werden geliefert, Batterien gespeist. Paneele mit 20kWp sind noch am Lager im Hospital, die Unterkonstruktion werden wir mit dem nächsten Container liefern. Vielleicht ist es noch zu früh, aber es sieht nach einem überwältigenden Erfolg aus. Danke an alle Beteiligten! Ein Schritt in Richtung Energie-Autonomie des Hospitals.

>>> Die Bilder liegen leider ganz unten. Also bitte runterscrollen ....

16.01.2017

Per Videokonferenz treffen sich Franz Sistemich, Steffen Wassler, Erich Kienzle und Wolfgang Fischer. Steffen führt in das zur Verfügung stehende Monitoring ein, das jederzeit aktuelle Leistungsdaten von der Fotovoltaikanlage auf den Dächern des Lubaga-Hospitals über Internet liefert.
Steffen muss Ende Januar noch einmal nach Uganda, um die erst sehr spät vom Zoll freigegebenen Batterien und den Rest der Solarpannels zu installieren. Dann steht auch nachts alternative Energie zur Verfügung. Trotzdem sind die Werte unglaublich, die bereits jetzt bei der Ausstattung mit 50kwp herauskommen (siehe Screenshots ganz unten).

13.01.2017

Der Probelauf ist positiv. Aus Weil der Stadt können wir uns im Internet-Zeitalter nun jederzeit in das System einschalten und die entsprechenden Leistungsdaten monitoren. Ob zum Beispiel mal schnell der Staub vom Dach muss .... Aber wir denken, dass das Lubaga-Team das selbst im Griff hat.

16.12.2016 Installationsstatus
 
       
Pos. Projektschritt        P. Natyl Ward  Anz. PNW  Mat. Ward Anz. Mat.
1      Blech/Latten bohren         100%             321             100%          96
2      Stockschrauben setzten     100%             321             100%          96
3      48mm Alu-Profile (quer)   100%             60              100%          16
4       38mm Alu-Profile (längs) 100%             64              100%          16
5      Dachstruktur verstärken        90%               1               80%             1
6      Alu-Profile ausrichten        100%                1              100%            1
7      DC Verkabelung legen (m) 100%           480              100%         120
8      DC Stecker vorbereiten       100%             16              100%             4
9      245Wp Module installieren 100%           168              100%            40
10    Dachbleche zurückbauen     100%              1                 50%            1
11    Wechselrichter installieren   100%              2              100%            2
12     Sunny Island installieren        n.a               .0                100%          1
13     AC Verkabelung installieren 100%            1                100%          1
14     Batterie installieren                n.a.               1                    0%          1
15     4x25mm^2 Kabel  (in m)      100%        100                    n.a.         0
16      Netz-Anschluss legen           100%            1                    0%         1
17      Vor-Inbetriebnahme              100%           1                     0%         1
18      Monitoring System inst.         50%            1                     0%        1
19      Netz-Einspeiseunterdrückung   0%           1                     0%        1
20       Inbetriebnahme                         0%          1                      0%        1
21      Testbetrieb                                 0%           1                     0%        1
22       Abnahme vom Kunden             0%           1                     0%        1

08.12.2016
Die Arbeit schreitet rasch voran, trotz teilweise ungewöhnlich schlechtem Wetter. Nun sind bereits mehrere Dächer bestückt.

19.11.2016
Nachdem in der Zwischenzeit viele Tage vergangen sind mit Verhandlungen und Stimmungsschwankungen zwischen extrem hoffnungsvoll und total depressiv zahlt Dr. Andrew heute den in der Zwischenzeit auf 11.000 Euro (!) gesunkenen Betrag. Am gleichen Abend fährt der LKW los und kommt mitten in der Nacht am Tor vom Lubaga-Hospital an.

04.11.2016
Gespräche mit der KPMG, diverse Gespräche mit Zollbeamten, Überlegungen, ob Dr. Andrew die 12.000 Euro zahlt.

03.11.2016
Der Zoll verlangt plötzlich 12.000 Euro Strafgebühren, weil wir irgendeine bisher nie verlangte elektrische Prüfung nicht durchgeführt hätten.

02.11.2016
Für heute ist vom Zoll die Abfertigung zugesagt. Nichts passiert.

28.10.2016
Sabine Pühl "sitzt" nun bereits über eine Woche im ugandischen Zoll in Kampala und versucht mit all ihrer Erfahrung, ihrem Charme und ihrem schwäbischen Dickschädel ("Kein ugandischer Schilling Zuviel") unsere beiden Container zu befreien. Steffen Wassler, der deutsche Projektleiter bei EquatorSolar, hilft ihr seit einigen Tagen. Auch er ist natürlich an einem schnellen Baubeginn interessiert. Wir haben Rudolf Decker eingeschaltet, Landtagsabgeordneter a.D.. Er ist einer der Gründerväter der Krankenhauspartnerschaft und kennt Präsident Museveni aus vielen Gesprächen.

Unsere Finanzierungslücke ist nun nahezu geschlossen, nachdem sich die Partner vom Verein Weisses Ballett zu einer weiteren Spende in Höhe von 1.500 Euro entschlossen haben.

19.10.2016
Wir haben das Geld für die PV-Anlage fast zusammen. Dies sind die Spender, die zwischen 100 und 10.000 Euro gespendet haben (die Fa. GP Joule sogar alle Solar-Module im Wert von über 20.000,-- Euro):

Alfred Sebastian Schlutz Andor Varszegi Andreas Penitsch Angela Deppe Axel Bühler Barbara Heiden Bastian Sistemich Christian Navel Christina Lübbers Dieter Wagner Dietrich Jordan     Dirk Andreas Claasen       Dorothea und Wolfgang FischerDr. Adolf Diefenhardt Dr. Christoph Beyer Dr. Christoph Fedel Dr. Eva Heinle-Schneider Dr. Florian und Marion Hugenberg Dr. Jens Birkholz Dr. Juliane Schümann

Dr. Karin Heilmann
Dr. Susanne Bosnjakovic-Büscher

Dr. Sven Wentrup Eberhard WerzEdward Hotchkiss Edwina und Karl-Heinz Heilmann Erwin Kienzle Ev. Kirche Friolzheim Fa. Abacus Fa. Bauzentrum Kömpf Fa. GP-Joule Fa. Multi-Tasking Fa. Philips Medizin Systeme Fa. Ruppert Fa. Weka Gem. Förderverein Dritte Welt e.V. Freunde Rubagas Stuttgart Franz Josef Buschmeier Franz Josef Kotting Franz Sistemich Gabi und Sebastian Haas Hanne und Hans MüllerHans und Margarethe Federle Hans-Werner und Sonja Hartmann Harald easy Brenneisen Heiner Stepper Helga und Achim Ellinger Ignazio Manuel Muniz Iñaki Muñiz Irmela Dietz Jörg Rauschenberger Josef W. Huber Karl-Heinz NißleKinderhilfe Grenzenlos e.V. Klinikverbund Südwest Kreissparkasse Böblingen Landkreis Böblingen Lothar Kornherr Manfred Keller Margot und Wolfgang Sonnleitner Michael Kapst Nicole Ullrich Pamela Fiume Peter Appels Petra Lorenz Prof. Dr. Karl und Hilde Grob Raiffeisenbank Calw eGRegina Reinauer-GlahnRosemarie Adam + Sabine Österreicher Sabine und Rainer Pühl Sanitätshaus Kogel Sanitätshaus Maier Sanitätshaus Ulmer Stadt Sindelfingen Stadt Weil der Stadt Steffen Wassler Susanne Exner Sven Bedbur Tina und Christian Herzog Ute Fischer-Stepper Weisses Balett e.V. Wilhelm Vorreiter

Diese Namen werden auf eine Sponsorentafel eingraviert, die an der Wand des Lubaga-Hospitals angebracht wird.

01.08.2016
Heute wurde die erste Abschlagszahlung an EquatorSolar in Höhe von 5.981,43 Euro überwiesen. Der Projektplan/Bauzeitplan steht. 

13.07.2016
Heute wurde die Rechnung an Krannich Solar in Höhe von 28.000 Euro angewiesen.
Ebenfalls heute wurde der Vertrag mit EquatorSolar unterzeichnet. Die Firma in Kampala baut die Solaranlage
Sabine Pühl hat den Förderantrag für 2 Container beim Bund gestellt. 

Allgemeine Info
Wir wollen auf dem Dach der neuen Maternity im Lubaga Hospital eine große Fotovoltaik-Anlage erstellen. Ziel ist, dass die Energieversorgung des Krankenhauses sicherer und wirtschaftlicher wird. Die täglichen Stromausfälle sind ein großer Unsicherheitsfaktor in der Patientenversorgung. Durch die Fotovoltaikanlage könnten voraussichtlich 2.000 - 3.000 EUR monatlich eingespart werden. Nachhaltiger ist im Moment kein Projekt denkbar. 

Unser Verein hat durch Beschlüsse der Mitgliederversammlung 2014 und 2015 bereits insgesamt über 35.000 EUR einer entsprechenden Rücklage zugeführt. Durch eine Schenkung von Solarpannels durch die Fa. GP-Joule in Höhe von 30.000 EUR konnten wir der Mitgliederversammlung im April 2016 den Baubeschluss für Modul I vorschlagen. Der Beschluss für die Realisierung 2016 wurde getroffen. Der Landkreis Böblingen zahlte auch 2016 einen Förderbetrag. Ebenfalls die Freunde Rubagas aus Stuttgart. Der Antrag auf eine Förderung von 75% der Transportkosten wurde beim Bund gestellt.

Die Fa. Krannich wird das restliche Material wie Batterien, Wechselrichter, Kabel etc. liefern und die Fa. EquatorSolar wird  die Bauausführung übernehmen.

Das Projekt wird in zwei sinnvolle Projektabschnitte aufgeteilt werden, so dass wir mit Modul 1 spätestens im Herbst 2016 starten könnten. Es wäre die Realisierung des ersten großen Krankenhaus-Solar-Projekts in Uganda. Wir suchen weiter Sponsoring-Partner und private Spender.

Der Name jedes Geldgebers, der mindestens 100 Euro spendest, wird  in eine extra Tafel, an der Außenwand der Maternity angebracht, eingraviert.

Ingenieur Erich Kienzle, ein früherer Entwicklungshelfer, der im Bereich Alternative Energien arbeitet, ist unser Projekt-Controller. Ehrenamtlich, versteht sich. 

Detaillierte Begründung für Interessierte

Projektskizze: Solarenergie bringt Versorgungssicherheit und Kosteneinsparung für das Lubaga Hospital in Kampala, Uganda, Ost-Afrika

-          Die erste Photovoltaikanlage auf einem Krankenhausdach in Uganda

 

Projekthintergrund

Die Situation der elektrischen Versorgung in Uganda

Uganda zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Strombedarf im Land wird heute nur zu ca. 10 % gedeckt. In weiten Teilen des Landes gibt es gar keinen Strom. Sofern Versorgungsleitungen vorhanden sind, ist oft dennoch die Stromversorgung unterbrochen aufgrund mangelhafter Versorgungsinfrastruktur. Stromausfälle sind auch in der Hauptstadtregion Kampala an der Tagesordnung. Krankenhäuser leiden regelmäßig unter Stromausfällen. Dies behindert die medizinische Versorgung der Menschen. Kompensiert wird mit Dieselaggregaten, sofern möglich. Dies wiederum ist sehr kostenintensiv und erhöht den CO2-Ausstoß.

Die Sonneneinstrahlung in Uganda ist ideal für Solarstrom. Die Kosten für durch Photovoltaik erzeugten Strom liegen bereits heute unter jenen der nationalen Anbieter. Bei generell steigenden Strompreisen des Netzbetreibers sowie einer Inflationsrate von aktuell 7% wird sich der preisliche Vorteil „Photovoltaik-Strom“ noch weiter erhöhen.

 

Das Lubaga Krankenhaus in Kampala, Uganda

Das Lubaga Hospital in Kampala wurde vor mehr als einhundert Jahren 1899 gegründet und hat – als zweit-ältestes Krankenhaus des Landes – im Laufe der Jahrzehnte medizinische Versorgung für Hunderttausende Menschen geleistet.

Über die Jahre hinweg hat das Krankenhaus seinen Ruf als ein Dienstleister von preiswerter Gesundheitsbetreuung stetig verbessert und behandelt vor allem Menschen mit geringem Einkommen, treu seiner Gründungsmission. Aus diesem Grunde und unter Berücksichtigung des Alters und der Geschichte des Krankenhauses ist das Lubaga ein Krankenhaus der Grundversorgung geblieben. Die ganzheitliche Integration, verlässliche Krankenbetreuung und Behandlung, Gesundheitsaufklärung und die Ausbildung neuer Fachkräfte stehen im Vordergrund

Link für weitere Informationen:
http://www.lubagahospital.org/index.php/de/ueber-uns/about-lubaga-hospital

Das Krankenhaus wird seit 25 Jahren u.a. vom Klinikverbund Südwest, Stuttgart, und seit 2011 von dem verbundenen gemeinnützigen Verein Partnerschaft-gesunde-Welt gefördert.

 

Aktuelle Situation

Die heutige Situation der elektrischen Versorgung des Krankenhauses ist geprägt von Instabilität und zu hohen Kosten. Da die elektrische Versorgung von vielen, oft längeren Stromausfällen geprägt ist, fallen oft wichtige medizinische Geräte aus, z.T. auch während der Operationen, was zu lebensbedrohlichen Situationen führt (Stromausfall nachts im OP: kein Licht; Stromausfall tagsüber im OP: koagulieren funktioniert nicht mehr, Blutungen können teilweise nur schwer gestoppt werden). Es gilt, die Betriebssicherheit im Operationssaal zu erhöhen.

Stromstöße und Netzschwankungen schaden zudem den teuren medizinischen Geräten bis zum Totalausfall. Die Notstromversorgung mit Dieselaggregaten muss erst manuell zugeschaltet werden. Die Erzeugung von Strom aus Dieselgeneratoren ist zudem teuer und umweltverschmutzend.

Das Krankenhaus hat heute monatliche Stromrechnungen von ca. 7.000€ für Netzstrom und Diesel.

 

Das Projekt

Kurzbeschreibung

Monatlich viele Stromausfälle, mehrere tausend Euro Stromkosten und 450 Liter Diesel: unzuverlässige Stromversorgung behindert die Patientenversorgung, Die monatliche Stromrechnung lässt zu wenig Geld für Medikamente, Rücklagen für Medizintechnische Geräte und Ausbildung. Mit einer speziell gestalteten Solaranlage soll das Lubaga Krankenhaus seine Patienten besser versorgen und gespartes Geld sinnvoll  verwenden können.

 

Das Projekt bietet die Lösung für die aktuelle Misere

Uganda-erfahrene deutsche Experten haben nach eingehender Analyse ein technisches Konzept und eine Lösung entwickelt, die folgende Ziele verfolgt:

I.        Überbrückung von bis zu zwei-stündigen Stromausfällen (über 80 % aller Ausfälle) durch Einsatz einer Batteriebank für die kritische Infrastruktur (OP, Labor, EDV, Notbeleuchtung), bei gleichzeitiger Senkung der Dieselkosten für das Notstromaggregat um ca. 300-400 Euro monatlich.

II.      Absicherung wichtiger, teils teurer medizinischer Geräte gegen Stromstößen und Spannungsschwankungen im Netz, um Defekte zu vermeiden

III.    Senkung der Stromkosten durch eine in mehreren Stufen aufzubauende Photovoltaik-Anlage, die tagsüber für den wesentlichen Teil der Energie sorgt und die Batteriebank speist.

Technisch besteht die Lösung aus qualitativ hochwertigen Komponenten z.B. des deutschen Herstellers SMA Solartechnology AG.

Durch die Lösung sollen neben den Aspekten der sicheren Energieversorgung kritischer medizinischer Einrichtungen und des Schutzes medizinischer Geräte monatlich im Endausbau 2.000 - 3.000 € Strom- und Dieselkosten gespart werden. Dieses Geld wird dann vom Krankenhaus benutzt, um dringend notwendige Investitionen in Medikamente, hygienische Wasserversorgung und Ausbildung zu tätigen.

Das Projekt soll in zwei Stufen aufgeteilt werden. Jede Stufe ist für sich alleine sinnvoll und durchführbar.

 

Unser Projekt – wofür wird das gesammelte Geld eingesetzt?

Das Projekt umfasst die erste Ausbaustufe mit Batteriebank, Wechselrichter, Lageregler und den ersten 50 kWp Solarmodulen. Zudem Dachgestelle, Leitungen sowie alles Zubehör inkl. Transport nach Uganda im Container und Installation auf dem Dach des Krankenhauses. Damit könnte bereits ein Großteil auf dem Weg zur Energie-Autonomie realisiert werden.

 

Einordnung in die EcoCrowd Kategorien

-          Erneuerbare Energien: schrittweise Umstellung auf Eigenverbrauch auf Basis PV-Solar eines afrikanischen Krankenhauses und Vermeidung von Diesel.

-          Innovation: Referenzprojekt für den Einsatz im Krankenhaus und generell für Eigenverbrauch in Afrika. In Uganda existieren ca. 25 große Krankenhäuser (neben vielen kleinen) mit ähnlichen Problemen. Das Thema Eigenverbrauch ist in Afrika im netzgebundenen Bereich noch weitgehend unbekannt.

-          Umweltbildung und Bewusstsein: Das Krankenhaus wird für sein nachhaltiges Energiekonzept bei Patienten und Besuchern werben und ein Beispiel geben. Kontakte zu den lokalen Behörden fördern das Verständnis für solche Konzepte und schaffen Bereitschaft zur Multiplikation. Informationsgespräche mit ugandischen Ministerialvertretern und dem neuen Deutschen Botschafter fanden bereits statt.

 

Referenzprojekt mit Nutzen für das Land, für die Region Ostafrika und für die Verbreitung erneuerbarer Energien

Dieses Projekt ist ein Referenzprojekt, mit dem der Einsatz von Solartechnik zur Eigenversorgung im Kontext einer instabilen Netz- und ineffizienten Dieselinfrastruktur aufgezeigt wird. In drei Stufen kann eine stabile und wirtschaftlich sinnvolle Versorgung aufgebaut werden. Das Projekt soll als Referenzprojekt nicht nur für Krankenhäuser und ähnliche öffentliche Einrichtungen wirken, sondern kann vom technischen Konzept her auf jeden ugandischen Industriebetrieb übertragen werden. (Ausnahme: Finanzierung muss hier durch das Industrie-Unternehmen erfolgen.)

 

Projektinitiator:

Partnerschaft Gesunde Welt – Klinikverbund Südwest e.V.

 

Projektansprechpartner:

1. Vorsitzender: Wolfgang Fischer, Ursprungweg 7, 71263 Weil der Stadt;

Das Ziel
Verhandlungen mit EquatorSOLAR am 11.03.2016 v.l.n.r.: GF Franz Sistemich und Dipl.Ing. Steffen Wassler von EquatorSolar, Dipl.Ing. Erich Kienzle und Vorsitzender Wolfgang Fischer von PGW
Im Zoll
Dach ausmessen für die Unterkonstruktion
Unterkonstruktion montieren


Die ersten Solarpannels werden montiert


Blick vom Dach des Schwesternwohngebäudes
08.12.2016: Nun sind die Solarpanels bereits auf mehreres Dächern montiert
Videokonferenz: Wie bedient man die Überwachungssoftware von Deutschland aus?
Derzeitiger Status der Anlage: Noch nicht fertig, aber sie liefert bereits enorm Strom!

Der "grüne Strom" liefert bereits von 8:00 bis 17:00 Uhr entsprechend Leistung.
Energiebilanz Januar 2017: Batterien derzeit mit 86% geladen. 4,8 t CO2 vermieden, 4.700 kWh Energie geliefert.

Am 17.01.2017 lesen wir um 13 Uhr diese aktuellen Daten ab. Man sitzt quasi direkt "virtuell" auf dem Dach ....
Vom 01.01. bis 17.01. haben wir also 2.750 kg CO2 vermieden, 3.930 kWh Energie durch Sonneneinstrahlung gewonnen und 786,05 Euro gespart.
In der kurzen Zeit ab Ende Dezember bis 02.02.2017 4.378 kg CO2 und 6.212 kWh gespart. Das ist doch was!!! Und seit 2 Tagen laden auch die Batterien.