Der Verein

Anlass, Zweck und Ziele des Vereins

  1. Der Verein fördert die Krankenhauspartner des Klinikverbundes Südwest in Entwicklungsländern. Er übernimmt dabei bei einem Einsatz im Ausland die Organisation und die finanzielle Absicherung, der Klinikverbund Südwest stellt Mitarbeiter und Geräte zur Verfügung.
  2. Der Verein übernimmt bei Bedarf die Betreuung von MitarbeiterInnen aus Entwicklungsländern, die vom Klinikverbund Südwest fortgebildet werden.
  3. Der Verein unterstützt Krankenhauspartner in Entwicklungsländern, auch unabhängig vom Klinikverbund, bei eigenen Projekten (z.B. beim Bau von Solaranlagen auf Krankenhausdächern).
  4. Der Verein unterstützt und fördert Krankenhauspartner in Entwicklungsländern durch Projekte, die zumindest den Millenium-Entwicklungszielen der Europäischen Union entsprechen wie Primärschulbildung für alle, Senkung der Kindersterblichkeit, Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter oder Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen schweren Krankheiten.
  5. Der Verein unterstützt unabhängig vom Klinikverbund Südwest auch entsprechend bedürftige andere Krankenhäuser sowie ambulante Gesundheits- oder primäre Bildungseinrichtungen in Entwicklungsländern ohne Partnerschaftsverträge.

    Der Verein wird die bestehende Zusammenarbeit zwischen Klinikverbund Südwest und weiteren bestehenden Vereinen wie „Helfende Hände“ oder „Freundeskreis Rubaga-Hospital“ berücksichtigen und unterstützen.

Die hier eingestellten Berichte geben ausschließlich die Meinung unserer Teams vor Ort wieder. Der Vorstand nimmt keinen Einfluss auf Umfang oder die dargestellten Motive und Einstellungen.

Vereinsphilosophie

Der Vereinsvorstand legt großen Wert darauf, dass mit Vereinsmitteln nur nachhaltige Projekte finanziert werden. So werden zum Beispiel mit Solaranlagen oder Regenrückhaltebecken Kosten gespart, die unsere Partnerinstitutionen dann nach eigener Entscheidung für Medikamente oder Personalkosten etc. ausgeben können. Natürlich investieren wir auch in medizinische Geräte, die vielen zugute kommen oder reparieren diese. 

Wir sehen dies aber nicht dogmatisch und unterstützen unsere Partnerinstitutionen teilweise auch im Bereich der Betriebskosten, sofern zweckgebundene Mittel vorhanden sind. Vereinsmittel dürfen aus steuerlichen Gründen aber immer nur in von der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand zuvor genehmigte Projekte fließen. 

Wir versuchen, partnerschaftlich und sehr zurückhaltend und sensibel aufzutreten, und wir versuchen, unsere Teams entsprechend zu briefen. 

Wir vergleichen nicht unsere „Errungenschaften“ mit denen in Afrika. Wir schätzen die Kultur. Wir sind besorgt, dass unser jahrhunderte währendes Kolonialismusdenken immer noch in unseren Hinterköpfen herumspukt und versuchen ständig, uns das bewusst zu machen.