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2026 Lubaga Uganda

Sanierung der Personalwohngebäude beim Lubaga Hospital

Solange das Projekt läuft, wird hier alles chronologisch immer weiter geschildert:

25.03.2026
Wir haben das traurige Glück, bei einem Testament zweckgebunden berücksichtigt zu werden. Das Geld stammt aus dem Umfeld unseres 2024 aufgelösten früheren Stuttgarter Partnervereins. Nach Diskussion mit dem dortigen Aufsichtsrat und dem Geschäftsführer, mit Stuttgarter Freunden, die lange Jahre im Lubaga Hospital gearbeitet haben und auch mit Sr. Janet, will der Vorstand dem Konzeptvorschlag von Lubaga gerne folgen und dieses Projekt der MV am 24.04.2026 zur Entscheidung vorlegen.

Konzeption des Lugabahospitals
Sanierung und Modernisierung der St.-George-Personalwohnheime im Lubaga-Krankenhaus
Eingereicht von: Uganda Martyrs Hospital Lubaga

Überblick
Die 4 Personalwohnheime wurden vor über 50 Jahren errichtet, um Krankenschwestern, Hebammen und andere medizinische Fachkräfte des Lubaga-Krankenhauses unterzubringen und so eine 24-Stunden-Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Das Lubaga Hospital befindet sich auf einem der 7 Hügel von Kampala, entfernt vom Zentrum.
Diese Wohnheime befinden sich derzeit in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand, da das Krankenhaus aufgrund zahlreicher anderer Prioritäten bisher immer nur Kliniken, Stationen und andere Einrichtungen der Patientenversorgung instand halten konnte. Die Wohnheime blieben daher jahrelang unberücksichtigt.

Heute sind die Personalwohnheime baulich stark verfallen und stellen ein Sicherheits- und Gesundheitsrisiko für die Mitarbeiter/Bewohner dar. Risse in den Wänden, undichte Dächer, mangelhafte Belüftung, veraltete Sanitär- und Elektroinstallationen sowie unzureichende sanitäre Anlagen machen die Wohnbedingungen unerträglich und untragbar. Dies gefährdet und demotiviert das Krankenhauspersonal. Es gab deshalb auch bereits Kündigungen.

Dieses Sanierungsprojekt zielt darauf ab, die Wohnheime in ein modernes, würdevolles und sicheres Wohnumfeld für das Krankenhauspersonal umzuwandeln. Die Modernisierung der Wohnheime wird das Wohlbefinden, die Produktivität, die Arbeitsmoral und die Mitarbeiterbindung direkt verbessern, was für die Erbringung hochwertiger Gesundheitsdienstleistungen entscheidend ist. Oder – kurz gesagt – ohne ausreichendes Wohnangebot keine Hospitalmitarbeiter!

Projektziele:

  • Sanierung und Modernisierung der Bausubstanz der St. George-Wohnheime.
  • Modernisierung der Sanitär-, Elektro-, Lüftungs- und Dachsysteme.
  • Verbesserung der Hygiene und der Gemeinschaftseinrichtungen wie Küchen und Bäder.
  • Steigerung des Wohlbefindens und der Mitarbeiterbindung durch die Bereitstellung von menschenwürdigem Wohnraum für über 70 Krankenhausmitarbeiter*Innen und deren Familien.
  • Stärkung des institutionellen Images sowie d erWettbewerbsfähigkeit des Krankenhauses bei der Gewinnung qualifizierter Fachkräfte im Gesundheitswesen. Diers wird auch in Uganda zunehmend zu einem Problem.

Kostenschätzung (lag damals bei 99.000 €)

24.04.2026
Die Mitgliederversammlung stimmt dem Projekt einstimmig zu

20.05.2026
Dr. Julius, Executive Direktor des Hospitals, dankt im Namen des Aufsichtsrats und aller MitarbeiterInnen der Mitgliederversammlung und bestätigt, dass mit den Detailplanungen begonnen wird.

20.07.2026
Dr. Julius legt detailliertere Planungen vor:

Zu renovierende Unterkünfte
• Mehrfamilienhaus „Bishop Walter“
• Mehrfamilienhaus „St. Martin“
• Mehrfamilienhaus „St. Elizabeth“
• Mehrfamilienhaus „St. Magdalene“

Nachhaltigkeitskonzept
Die Nachhaltigkeit des Projekts wird durch die Verwendung langlebiger, wartungsarmer Baumaterialien, die Installation energieeffizienter Beleuchtungs- und Wassersysteme, die Einführung eines regelmäßigen Wartungsplans sowie die aktive Einbindung der Bewohner in die Verwaltung und Instandhaltung der Unterkünfte sichergestellt.

Projektbudget/Kostenplanung

Bauliche Maßnahmen (Putz, Wandrisse, Böden)Kosten in UGXKosten in Euro
Zement13.200.0003.100
Sand3.220.000
Schotter2.100.000
Füllmaterial1.000.000235
Steine3.000.000
Arbeitslohn8.000.0001.900
Zwischensumme30.520.0007.200
Dachreparaturen
Dachplatten/Wellblech10.080.000
Bauholz5.290.000
Sonstiges Material2.450.000
Arbeitslohn6.000.000
Zwischensumme23.820.0005.600
Fußbodenerneuerung
Fliesen24.750.000
Kleber550.000
Sonstiges Material1.640.000
Arbeitslohn7.000.000
Zwischensumme33.940.0007.980
Sanitärinstallationen/-reparaturen
Rohre2.268.000
Toilettenbecken22.000.000
Waschbecken14.000.000
Wasserhähne2.100.000
Duschen4.000.000
Sonstiges Zubehör, weitere Armaturen4.300.000
Wasserhochbehälter außen6.000.000
Arbeitslohn6.400.000
Zwischensumme61.068.00014.355
Elektobereich
Kabel7.360.000
Leerrohre448.000
LED-Leuchten und Zubehör6.640.000
Verteilerkästen/Sicherung7.880.000
Arbeitslohn6.600.000
Zwischensumme28.928.0006.800
Malerarbeiten
Grundierung600.000
Farbe18.400.000
Sonstiges2.600.000
Arbeitslohn12.000.000
Zwischensumme33.600.0007.900
Tischlerarbeiten
Holzplatten7.250.000
Türen und Rahmen14.280.000
Kleiderschränke/Einbauschränke84.000.000
Glas5.400.000
Deckenplatten28.500.000
Arbeitslohn8.200.000
Zwischensumme130.380.00030.640
Außenanlagen
Instandsetzung Freizeitbereich10.500.000
Sanierung der Außenküchen12.400.000
Wäschebereich6.000.000
Parkplatz incl. Bepflanzung16.000.000
Dachrinnen, Fallrohre, Kanalisation13.000.000
Abtransport Bauschutt2.300.000
Zwischensumme60.200.00014.147
Gesamtprojektkosten402.456.00094.622

Zeitplan
Die Renovierungsarbeiten werden phasenweise durchgeführt, um Beeinträchtigungen für das in den Wohnheimen untergebrachte Personal so gering wie möglich zu halten.
– Haus Bishop Walter August bis September
– Haus St. Martin September bis Oktober
– Haus St. Elizabeth; Oktober bis November
– Haus St. Magdalene: November bis Dezember

Die Kalkulation erscheint unseren Handwerkern plausibel. Wir werden während der Sanierungsphase Baubilder erhalten.