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2026 Uganda Virika

PV-Anlage für das Holy Family Virika Hospital

Bei der Mitgliederversammlung 2025 wurde bereits berichtet, dass nach Realisierung der Naggalama-Anlage auch das Virika Hospital eine PV-Anlage erhalten soll, um auch hier die Energie-Ausfallzeiten zu minimieren, die Energieversorgung sicherer für die Patienten zu machen und nachhaltig Budgetmittel einzusparen. Die Mitgliederversammlung hat zugestimmt, das Projekt nach Realisierung der PV-Anlage für das Naggalama Hospital anzugehen. Seit Sommer 2026 läuft diese Anlage jetzt. Beim Virika-Hospital lagen die Gesamtkosten für eine kleine Anlage bei ca. 36.000 €, das Hospital beteiligt sich mit 3.500 €. Da unsere finanzielle Situation aber bei der Vorstandssitzung am 23.03.2026 schon wesentlich besser aussah, wollen wir der MV nun eine Anlage mit 60 KWp Leistung und einem 100 KWh-Speicher incl. unterbrechungsfreier Stromversorgung und Integration des Notstromaggregats vorschlagen. Das erhöhte die Kosten auf 55.000 € abzgl. der gleichbleibenden Eigenbeteiligung. Damit wäre das Hospital aber momentan völlig unabhängig von der öffentlichen Energieversorgung.

Das Holy Family Virika Hospital wurde 1911 gegründet. Täglich werden dort etwa 200–230 ambulante und 20–30 stationäre Patienten neu aufgenommen und behandelt und 5–10 Geburten durchgeführt.

Das Hospital beschäftigt 13 Ärzte, darunter 5 Allgemeinmediziner und 8 Fachärzte. Dazu kommen 48 Krankenschwestern und Hebammen.

Insgesamt sind 128 Mitarbeiter beschäftigt. Das Hospital ist damit unser kleinstes Partnerkrankenhaus mit den geringsten finanziellen Möglichkeiten. Das Jahresbudget beträgt ca. 3,2 Milliarden Uganda-Schilling, umgerechnet ca. 765.000 €. Die Anlage würde voraussichtlich 12.000 € jährlich einsparen, neben den noch wichtigeren Vorteilen in Bezug auf die derzeit häufigen Stromausfälle, die dann immer zum Stillstand wichtiger medizinischer Geräte führen.

Geschäftsführer Josef Musana ist ein ugandischer Theologe, der gut Deutsch spricht und nahezu jedes Jahr auch in Deutschland für die Kirche temporär tätig ist. Er hat bereits vor der Mitgliederversammlung gesprochen.

Die Mitgliederversammlung hat das Projekt (größere Alternative) dann im April 2026 genehmigt. Der Kooperationsvertrag, der auch entsprechende Pflichten für das Hospital enthält (10% der jährlichen Einsparung gehen als Ansparrate für ein Nachfolgeanlage auf ein separates Konto, 10% fließen in den Poor Patient Fund) wurde bereits von allen Beteiligten signiert. Wir müssen nun noch die Förderzusage der Schmitt-Stiftung abwarten, die auf September 2026 angekündigt ist. Die dann noch fehlende Summe hat die Stiftung Wernau übernommen.