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2026 Uganda Virika

PV-Anlage für das Holy Family Virika Hospital

Bei der Mitgliederversammlung 2025 wurde bereits berichtet, dass nach Realisierung der Naggalama-Anlage auch das Virika Hospital eine PV-Anlage erhalten soll, um auch hier die Energie-Ausfallzeiten zu minimieren, die Energieversorgung sicherer für die Patienten zu machen und nachhaltig Budgetmittel einzusparen. Die Mitgliederversammlung hat zugestimmt, das Projekt nach Realisierung der PV-Anlage für das Naggalama Hospital anzugehen. Dieses ist im Moment in der Bauphase und wird wohl bis April 2026 abgeschlossen sein. Ein entsprechender Förderantrag wird bei der SEZ gerade gestellt. Die Gesamtkosten liegen für eine kleine Anlage bei ca. 36.000 €, das Hospital beteiligt sich mit 3.500 €. Da unsere finanzielle Situation aber bei der Vorstandssitzung am 23.03.2026 wesentlich besser aussah, wollen wir der MV nun eine Anlage mit 60 KWp Leistung und einem 100 KWh-Speicher incl. unterbrechungsfreier Stromversorgung und Integration des Notstromaggregats vorschlagen. Das erhöht die Kosten auf 55.000 € abzgl. der gleichbleibenden Eigenbeteiligung. Damit wäre das Hospital aber momentan völlig unabhängig von der öffentlichen Energieversorgung.

Das Holy Family Virika Hospital wurde 1911 gegründet. Täglich werden dort etwa 200–230 ambulante und 20–30 stationäre Patienten neu aufgenommen und behandelt und 5–10 Geburten durchgeführt.

Das Hospital beschäftigt 13 Ärzte, darunter 5 Allgemeinmediziner und 8 Fachärzte. Dazu kommen 48 Krankenschwestern und Hebammen.

Insgesamt sind 128 Mitarbeiter beschäftigt. Das Hospital ist damit unser kleinstes Partnerkrankenhaus mit den geringsten finanziellen Möglichkeiten. Das Jahresbudget beträgt ca. 3,2 Milliarden Uganda-Schilling, umgerechnet ca. 765.000 €. Die Anlage würde voraussichtlich 12.000 € jährlich einsparen, neben den noch wichtigeren Vorteilen in Bezug auf die derzeit häufigen Stromausfälle, die dann immer zum Stillstand wichtiger medizinischer Geräte führen.

Geschäftsführer Josef Musana ist ein ugandischer Theologe, der gut Deutsch spricht und nahezu jedes Jahr auch in Deutschland für die Kirche temporär tätig ist. Er hat bereits vor der Mitgliederversammlung gesprochen.

Der Vorstand wird der Mitgliederversammlung 2026 das Projekt vorschlagen.